Zucchini Brot – vegan

Wir haben das große Glück, einen eigenen kleinen Schrebergarten zu haben. Dort können wir zur Zeit noch reichlich ernten, unter anderem Kürbisse und Zucchinis.

Und weil die Zucchinis wie Unkraut wachsen, versuchen wir gerade soviel Zucchini wie möglich in unseren Rezepten und Mahlzeiten unter zu bringen.

Dieses Rezept basiert auf dem Rezept für unser Rote Beete Brot – vegan– ein Riesenhit hier auf dem Blog.

Ich habe das Rezept ein bisschen verändert und mir ein paar Tipps für das Kneten und die Falttechnik bei den Baker Brothers  abgeguckt. Da gibt es auf youtube ein Rezept für ein Weißbrot, wo genau erklärt wird, wie lange ein Brot geknetet werden muss und er erklärt eine Falttechnik, die ich ziemlich cool fand.

Also, los gehts:

  • 300g rohe Zucchini püriert
  • 125ml Wasser (lauwarm)
  • 2 EL ÖL
  • 500g Mehl wir nutzen meist eine Mischung aus Dinkel- und Weizenvollkornmehl
  • 1 Pck Trockenbackhefe
  • 1 EL Zucker
  • 1 TL Salz

Backzeit: 30-40 Minuten bei 180°C – 200°C

Zuerst die Zucchini pürieren und zur Seite stellen.

Mehl, Hefe, Salz und Zucker vermischen.

Zucchini, lauwarmes Wasser und das Öl vermischen  und zu den trockenen Zutaten geben. Jetzt kann man entweder mit den Rührhaken eines Mixers arbeiten oder mit den Händen. Ich habe bei unseren letzten Broten immer den Esstisch als Knetunterlage genutzt. Den Teig einige Minuten gut durchkneten bis er schön glatt ist. Danach nochmal einige Minuten kneten. 🙂

Den Teig zu einem Ball formen und abgedeckt ca 45 Minuten ruhen lassen.

Und jetzt kommt die tolle Technik:

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Nach dem Gehen nimmt man den Teig aus der Schüssel und zieht ihn etwa dreimal so lang wie die Kastenform, in der er anschließend gebacken werden soll. Dann werden die äußeren Drittel eingeklappt.
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Dann wird der untere Rand mit den Fingern nach unten gedrückt
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und anschließen von oben, dem dicken Ende (hehe), eingerollt.

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Dann kommt diese Rolle mit der „Naht“ nach unten in die Kastenform und muss nochmal etwa eine Stunde an einem warmen Ort gehen. 

Wir haben diesmal auch einige Körner und Samen untergemischt.

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Durch das lange kneten war das Brot sehr schön leicht und luftig. Die Körner haben ihm ein schönes Aroma gegeben und die Zucchini hat man fast gar nicht herausgeschmeckt.

Viel Spaß beim Nachbacken und für Tipps zur weiteren Verarbeitung von Zucchini bin ich überaus dankbar!

S

 

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